Mehr-Generationen-Wohnen

Besondere Wohnformen

Neues Wohnen für Jung und Alt

Lebten Familien vor einigen Jahrzehnten noch ganz selbstverständlich gemeinsam unter einem Dach, in drei oder gar vier Generationen, ist diese Wohnform heute selten geworden. Dennoch oder gerade deshalb steigt das Interesse an generationsübergreifendem Wohnen. Mehrgenerationenhäuser kommen diesem Trend entgegen. Hier leben Senioren zusammen mit Familien und Kindern, mit Singles, verheirateten und unverheirateten Paaren. Zwar hat jeder in seiner eigenen Wohnung die nötige Privatsphäre. Ziel ist aber, sich gemeinsam zu organisieren und gegenseitig zu helfen.

Mit derzeit sechs Mehrgenerationenprojekten ist die GAG größter Anbieter dieser Wohnform in Köln. Bereits 1993 startete „Leben und Wohnen mit Kindern“ in Köln-Ossendorf, darauf folgten das „Ledo-Mehrgenerationenwohnhaus“ in Niehl, die „Villa Stellwerk“ in Nippes, die „Villa anders“ in Ehrenfeld und die Projekte „Auf dem Sandberg“ und „Nürnberger Straße“ in Poll beziehungsweise Höhenberg. Im Waldbadviertel in Ostheim und an der Robertstraße in Kalk entstehen derzeit weitere Mehrgenerationen-Projekte. Die Bewohnervereine haben ein Vorschlagsrecht zur Belegung dieser Wohnungen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Bewohnerverein. Als Grundregel in den meisten Häusern gilt: Zwei Drittel der Bewohner sollten unter und ein Drittel über 60 Jahre alt sein.

Flyer zum Download: Mehrgenerationen-Wohnen

Allen Mehrgenerationenprojekten gemeinsam ist ein Bewohnerverein, zu dem sich die Menschen, die in den Häusern leben, zusammengeschlossen haben. Er ist auch die Voraussetzung dafür, dass die Gemeinschaftsräume als Herzstück der Anlagen von der Stadt Köln finanziert werden. Sie bezahlt 20 Jahre lang die Grundmiete für diesen Raum.

Ansprechpartner
Sabine Seitz
Sabine Seitz Sozialmanagement 0221/2011-186 E-Mail schreiben Kontakt