So funktioniert Ihre Heizung

Die automatische Steuerung über den Außentemperaturfühler ist ein wichtiger Baustein für nachhaltiges und kosteneffizientes Heizen. Sie stellt sie sicher, dass nur so viel Energie verbraucht wird, wie tatsächlich nötig ist.

Zwei Hände liegen oben auf einem Heizkörper auf
Das Wichtigste vorab
  • Der Außentemperaturfühler passt die Heizleistung automatisch an das Wetter an, um keine Energie zu verschwenden.
     
  • Ab einer Heizgrenze von 15 °C nimmt die Anlage den regulären Betrieb auf. Darüber bleibt die Leistung gedrosselt, um Verschleiß zu vermeiden.
     
  • Weniger „An-Aus-Betrieb“ senkt den Energieverbrauch, hält die Wartungskosten stabil und schont die Technik ebenso wie Ihren Geldbeutel.
     
  • Stufe 3 am Thermostat entspricht ca. 21 °C für ein behagliches Wohnklima.

Was ist ein Außentemperaturfühler?

Ein Außentemperaturfühler ist ein Sensor, der die Temperatur außerhalb eines Gebäudes misst und diese Information an die Heizungssteuerung weitergibt. Stellen Sie sich den Außentemperaturfühler wie ein Thermometer vor, das direkt mit der Schaltzentrale Ihrer Heizung verbunden ist. Damit die Messwerte nicht verfälscht werden, ist der Außentemperaturfühler in der Regel an einem sonnengeschützten und luftumströmenden Ort – oftmals an der Nordseite des Gebäudes – angebracht. Seine Aufgabe: Er meldet Ihrer Heizung permanent, wie warm oder kalt es draußen ist. Die Heizung weiß so genau, wie viel Wärme sie produzieren muss, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Nahaufname einer Person die elektrische Heizungssteuerung bedient

Wann schaltet sich meine Heizung ein?

Unsere Heizungsanlagen sind so eingestellt, dass sie ab einer Außentemperatur von unter 15 °C den regulären Betrieb aufnehmen. Liegt die Temperatur darüber, bleibt die Heizleistung gedrosselt. Wichtig zu wissen: Die Warmwasserversorgung ist davon nicht betroffen. Warmes Wasser steht Ihnen selbstverständlich jederzeit in vollem Umfang zur Verfügung.

Warum meine Heizung manchmal „Pause“ macht

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Ihre Heizkörper an milden Tagen in der Übergangszeit (z. B. bei 17 °C Außentemperatur) nicht „auf volle Kanne“ heiß werden. Das hat einen wichtigen technischen Grund: Würde die Anlage bei milden Temperaturen ständig anspringen und sofort wieder ausgehen, käme es zum sogenannten „Takten“. Dies ist vergleichbar mit ständigem Stop-and-Go im Berufsverkehr, verbraucht also viel Energie und führt zu hohem Verschleiß an der Anlage.

Durch die angepasste Betriebsweise arbeitet die Heizanlage effizienter und wird geschont. Das senkt nicht nur den Energieverbrauch und damit auch Ihre Heizkosten, sondern reduziert ebenso den Wartungsaufwand. 

Die Heizung wird auf 21 Grad gestellt

Unsere App Meine GAG

Behalten Sie Ihr Mietverhältnis immer im Blick: digital, einfach, überall. Registrieren Sie sich noch heute und profitieren Sie von vielen Vorteilen:

  • Melden Sie Anliegen bequem per App  
  • Greifen Sie auf wichtige Dokumente zu  
  • Verwalten Sie Ihre Vertragsdaten

Jetzt mehr erfahren

Die GAG App ist auf einem Handy zu sehen
Foto: vovan / stock.adobe.com
smartphone.svg

Die optimalen Temperaturen für den Tag- und Nachtbetrieb

In unseren Wohngebäuden ist die Heizleistung so eingestellt, dass tagsüber eine angenehme Wohlfühltemperatur erreicht werden kann. Um Energie zu sparen, senkt die Anlage die Leistung in den Nachtstunden automatisch ab.

  • Wohngebäude tagsüber: Zielwert max. 21 °C
  • Nachtabsenkung (23:00 bis 06:00 Uhr): Zielwert max. 17 °C

Am Wochenende startet die Nachtabsenkung erst ab 24:00 Uhr.

In Sondergebäuden wie Kitas, Wohnheimen oder Seniorenobjekten gelten aufgrund des höheren Wärmebedarfs leicht erhöhte Werte (tagsüber bis zu 23 °C, nachts bis zu 20 °C).

Sicht auf eine Heizung.
So heizen Sie richtig

Um das Beste aus der intelligenten Steuerung herauszuholen, können Sie mit einfachen Maßnahmen unterstützen:

  • Geduld in der Übergangszeit
    Ist es draußen mild (über 15 °C), werden die Heizkörper oft nur lauwarm. Das reicht aus, um die Raumtemperatur stabil zu halten. Warten Sie bestenfalls kurz ab, bevor Sie das Thermostat verändern, denn das System reagiert bedarfsgerecht.

     

  • Der „Stufe 5“-Mythos
    Das Aufdrehen auf Stufe 5 macht den Raum nicht schneller warm. 

    Die Heizungsanlage gibt, abhängig von der Außentemperatur, eine bestimmte Wärme vor. Das Thermostat am Heizkörper sorgt dann dafür, dass diese Wärme so lange abgegeben wird, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.
    Stufe 5 bedeutet daher nur, dass bis auf etwa 26–28 °C geheizt wird. Das ist unnötig viel und verschwendet Energie. Darum ist die Stufe 3 (ca. 20–21 °C) ist in den meisten Fällen die effizienteste und angenehmste Einstellung.

     

  • Richtiges Lüften ist entscheidend
    Gerade wenn die Heizung in der Übergangszeit gedrosselt läuft, ist Stoßlüften (5-10 Minuten weit geöffnete Fenster) wichtig. Gekippte Fenster lassen die Wände auskühlen, ohne die Luft effektiv auszutauschen. Das Wiederaufheizen dauert dann unnötig lange.

     

  • Platz für die Wärme schaffen
    Damit die Heizleistung optimal genutzt wird, sollten Sie keine Möbel oder schweren Vorhänge vor die Heizkörper platzieren. Nur so kann die Luft im Raum zirkulieren.
Barrierefreie Ansicht
Kontakt
Immobiliensuche
Beliebte Suchbegriffe
Gewerbeimmobilien suchen
Anfrage für Neubauprojekte
Ankermieter werden
Infos & Service zu Gewerbeimmobilien