Veedels-Porträt Dellbrück

Eine Zeitreise im früheren Millowitsch-Theater.

Willy Millowitsch gehört zu Köln wie der Dom, der FC oder der Karneval. Jahrzehntelang hat er die Menschen in Köln und im ganzen Land unterhalten – auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino. Dem Phänomen Willy Millowitsch und der Anziehungskraft des Volkstheaters widmet sich nun eine neue Produktion der Volksbühne am Rudolfplatz. Und die GAG unterstützt die Aufführungen.

Am 04. Mai 1945, noch vor der endgültigen Kapitulation Deutschlands, sagte der wiedereingesetzte Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer zu Willy Millowitsch: „Ich will, dat Se so bald wie möglich wieder Theater spielen können. Die Leute sollen wieder wat zu lachen haben.“ „Nix lieber wie dat . . .“, soll Millowitsch geantwortet haben. Fünf Monate später, am 19. Oktober 1945, feierte das Volkstheater Millowitsch als erste Bühne Kölns nach dem Krieg die Wiedereröffnung: mit dem Schwank „Das Glücksmädel“. Was folgte, war die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Willy Millowitsch und seinem Theater, nicht nur in Köln.

Die Produktion „Millowitsch. Endlich wieder lachen“ blickt noch einmal zurück auf Willy Millowitsch und diese Zeit – in der Volksbühne am Rudolfplatz, dem ehemaligen Millowitsch Theater. Das Stück zeigt sowohl Fragmente des alten Schwanks in der adaptierten Version „Die Glücksperson“ als auch dokumentarische Szenen zur Geschichte des Millowitsch-Theaters und zu Millowitschs Arbeit hinter den Kulissen. Das Publikum erlebt Willy Millowitsch als Schauspieler ebenso wie als Theaterleiter, Geschäftsmann, Kollege und Privatier. Unter der Regie von Nina Gühlstorff spielen u. a. Annette Frier, Henning Krautmacher, Susanne Pätzold, Nicole Kersten, Laurenz Leky und René Michaelsen.

 

 Text: Jörg Fleischer

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