SEPA

IBAN und BIC ersetzen Kontonummer und BLZ

Die GAG stellt um

Der Euro ist zwar etwas ins Gerede gekommen, die Vorteile haben aber sicherlich die meisten schon bei einer Auslandsreise zu schätzen gewusst: Kein lästiges Umtauschen mehr, und die Wechselkurstabelle liegt auch nicht mehr griffbereit neben der Speisekarte. Was beim Bargeldverkehr mittlerweile schon selbstverständlich ist, soll nun beim bargeldlosen Zahlungsverkehr ebenfalls die Regel werden. SEPA heißt das Zauberwort – Single European Payment Area. Und mit SEPA zaubert auch die GAG im nächsten Jahr.

Das SEPA-Verfahren nutzt für Zahlungen nicht mehr die Bankleitzahl und die Kontonummer, sondern erfordert die Angabe von IBAN und BIC. Beide Angaben können Sie Ihrem Bankkontoauszug entnehmen.

Am einfachsten haben es Mieterinnen und Mieter, die bereits einen Lastschrifteinzug erteilt haben. Für die Umstellung auf SEPA ist zwar ein neues Mandat (früher: Einzugsermächtigung) erforderlich, doch die GAG stellt bestehende Lastschrift-Einzugsermächtigung automatisch und kostenlos um. Das Schreiben ist Ende August verschickt worden. An der Höhe der Miete ändert sich natürlich nichts. Sollte sich jedoch die Bankverbindung ändern, reicht eine formlose Mitteilung nicht mehr aus. In dem Fall muss zukünftig das Mandatsformular ausgefüllt und an uns versendet werden.

Wer die Miete überweist oder einen Dauerauftrag eingerichtet hat, muss eigenhändig auf IBAN und BIC umstellen. Zwar sind Banken verpflichtet, bis zum 31. Januar 2016 Zahlungen mit Kontonummer und Bankleitzahl auszuführen, aber dann gibt es kein Zurück mehr. Wer es sich einfacher machen möchte, kann schon jetzt der GAG eine Einzugsermächtigung erteilen. Alles weitere läuft dann automatisch, und als Mieterin oder Mieter hat man eine Sorge weniger. Weitere Fragen zu SEPA und zur Mandatserteilung beantworten auch die Kundenberaterinnen und -berater in den Kundencentern.

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