Bauprojekte in
Kalk-Süd

Neue Hauptverwaltung/Barcelona Allee
Die GAG brauchte ein neues Zuhause, und gefunden hat sie es in Kalk. Ende 2013 erwarb sie ein Grundstück auf dem Gelände der früheren Chemischen Fabrik Kalk (CFK), zwischen dem Polizeipräsidium und dem früheren Odysseum. Erster Meilenstein auf dem Weg zur neuen Hauptverwaltung war ein Architektenwettbewerb im Frühjahr 2015, bei dem sich das Kölner Büro JSWD Architekten mit seinen Entwürfen durchsetzte. Der Neubau sollte den Anforderungen an moderne Arbeitswelten entsprechen und mit großzügigen Netzwerk- und Teamflächen sowie modernster IT-Technik Platz und Möglichkeiten zu Kommunikation, Austausch und Begegnungen über Abteilungsgrenzen hinweg bieten. Nicht nur die GAG fand hier ein neues Zuhause, auch ein Fremdmieter zog in das neue Verwaltungsgebäude.
In direkter Nachbarschaft der Hauptverwaltung hat die GAG auch neue Wohnungen errichtet. Nach Entwürfen der Architekturbüros ASTOC und Molestina entstanden Wohnungen in unterschiedlichen Größen, ein Drittel davon öffentlich gefördert. Großzügige Frei- und Spielflächen sowie ein Wegesystem, das das neue Quartier direkt an den Bürgerpark Kalk anbindet, machen die Neubauten zu einer luftigen kleinen Oase in einem pulsierenden, aufstrebenden Stadtteil. Die Neubauten sind fünf- bis sechsgeschossig und durch eine Tiefgarage verbunden.
Photovoltaikanlagen auf dem Dach der Hauptverwaltung sowie Fernwärme für das Bürogebäude und die Wohnungen sorgen für eine nachhaltige Energieversorgung.
Fakten:
Grundstücksgröße: 15.000 m2
Anzahl Wohnungen öffentlich gefördert: 56
Anzahl Wohnungen freifinanziert: 103
Wohnfläche: 11.782 m2
Bürofläche: 12.400 m2
Bauzeit Hauptverwaltung: Q2/2016 – Q3/2018
Bauzeit Wohnen: Q3/2016 – Q3/2018
Kalker Hauptstraße
Ein neues Entree zum Stadtteil Kalk hat die GAG an der Kalker Hauptstraße errichtet. Auf einem Grundstück gegenüber des Kölner Polizeipräsidiums und verkehrsmäßig gut angebunden ist ein neues Quartier entstanden. Insgesamt entstanden dort Wohnungen in unterschiedlichen Größen, Appartements für Studierende, eine Wohngruppe, eine Kindertagesstätte und eine Jugendeinrichtung, betrieben vom langjährigen Kooperationspartner Pavillon e. V. Entworfen hat das neue Quartier das Büro Jäck Molina Architekten. Aufgrund der Lage zwischen einer Hauptverkehrsachse und einer Bahnlinie wurde dem Schallschutz große Bedeutung beigemessen. Eine Tiefgarage und attraktiv gestaltete Außenanlagen komplettierten das Vorhaben. Photovoltaikanlagen auf dem Dach sowie Fernwärme sorgen für eine nachhaltige Energieversorgung.
Fakten:
Grundstücksgröße: 11.300 m2
Anzahl Wohnungen öffentlich gefördert: 181
Anzahl Wohnungen freifinanziert: 70
Wohnfläche: 14.358 m2
Wohngruppe/Quartierszentrum: 411 m2
Jugendtreff: 385 m2
Kindertagesstätte (vier Gruppen): 924 m2
Bauzeit: Q1/2019 – Q2/2021


Robertstraße
Eine viele Jahre ungenutzte Brachfläche der Robertstraße ist nun ein lebendiges, funktionales Wohnquartier. Das Areal des früheren Metallhandels Huwald-Hammacher hat die GAG weiterentwickelt und bebaut. Insgesamt entstanden dort öffentlich geförderte und freifinanzierte Wohnungen sowie Appartements für Studierende. Dazu kamen ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt, eine Wohngruppe, eine Kindertagesstätte, Gewerbeeinheiten und ein öffentlicher Spielplatz. Der nördliche Teilabschnitt der Bebauung wurde vom Büro HOME Architekten geplant, für den südlichen Abschnitt wurden die Büros Schilling Architekten und Lorber Paul Architekten beauftragt. Das Mehrgenerationen-Wohnprojekt wurde in Kooperation mit dem Bewohnerverein futur3 realisiert. Die Energieversorgung erfolgt durch Fernwärme.
Fakten:
Grundstücksgröße: 9.613m2
Anzahl Wohnungen öffentlich gefördert: 125
Anzahl Wohnungen freifinanziert: 117
Wohnfläche: 15.250 m2
Gewerbefläche: 459 m2
Wohngruppe: 351 m2
Kindertagesstätte (sechs Gruppen): 1.125 m2
Bauzeit: Q1/2018 – Q2/2021
Kalkhof
Mit dem Kalkhof an der Kalker Hauptstraße und der Sieversstraße hat die GAG ein ungewöhnliches Projekt realisiert. Zum einen hat sie nicht selbst gebaut, sondern das Projekt schlüsselfertig erworben. Zum anderen wurde die frühere gewerbliche Nutzung mittels einer außergewöhnlichen Architektur (Entwurf: Peter Bastian Architekten) durch Wohnnutzung ergänzt. Der frühere Kaufhof war jahrzehntelang ein attraktives Einkaufsziel im Stadtteil. Nach der Aufgabe des Kaufhauses durch Kaufhof stand das Gebäude jahrelang leer. Jetzt bietet der Standort nicht nur wieder Geschäfte, sondern vor allem attraktive Wohnmöglichkeiten. Hinter der denkmalgeschützten Fassade befinden sich komfortable Appartements, teilweise als Maisonettewohnung mit Zugang zu einer geräumigen Dachterrasse ausgelegt. Im hinteren Teil des Grundstücks befinden sich Wohngebäude mit unterschiedlich großen und freifinanzierten Wohnungen. Der Clou: Die Häuser wurden über den Verkaufsräumen, auf der Dachfläche des neuen Supermarkts im Erdgeschoss errichtet.
Fakten:
Grundstücksgröße: 8.087 m2
Anzahl Wohnungen freifinanziert: 90
Anzahl Studierendenwohnungen: 16
Wohnfläche: 8.583 m2
Gewerbefläche: 6.949 m²
Bauzeit: Q1/2017 – Q1/2019
Kapellenstraße
Modern, nachhaltig und inklusiv: An der Kapellenstraße hat die GAG ein spannendes Neubauprojekt verwirklicht, das zur städtebaulichen Weiterentwicklung an dieser Stelle im Stadtteil beiträgt. Jahrelang war dort der Standort der Kalker Polizeiwache. Bereits 2013 erwarb die GAG das Areal und wurde dort tätig: In nur sechs Monaten wurde das Haus umgebaut und an das Kölner Studierendenwerk AöR vermietet. 14 Gemeinschaftswohnungen in der ehemaligen „Wache“ standen danach mehrere Jahre lang Studierenden aus aller Welt zur Verfügung. Mittlerweile hat das alte Gebäude Platz gemacht für einen Neubau. 29 Mietwohnungen und eine rollstuhlgerechte Wohngemeinschaft mit acht Plätzen stehen dort zur Verfügung. Der Neubau hat vier Geschosse plus ein Staffelgeschoss, auf dem Dach wurde eine extensive Dachbegrünung angelegt. Außerdem ist das Gebäude als hochwärmegedämmtes „Passivhaus“ mit einer Wärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie einer Photovoltaikanlage konzipiert. Damit erreicht es den Energiestandard EH 40 KFN (Klimafreundlicher Neubau), was mit einem Qualitätssiegel, bzw. einer Zertifizierung dokumentiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine bivalente Luft-Wasser-Wärmepumpe. Geplant wurde das Gebäude vom Büro HOME Architekten.
Fakten:
Grundstücksgröße: 1.795 m2
Anzahl Wohnungen öffentlich gefördert: 28
Wohnfläche: 2.264 m2
Wohngemeinschaft: 370 m2
Bauzeit: Q4/2022 – Q3/2024







































