"Einzigartig unartig"

GAG-Sitzung und Kinderkarneval begeistern kleine und große Narren

Jecke Pänz im Saal und auf der Bühne

Tusch und Alaaf! Wenn es um den jecken Nachwuchs geht, ist die GAG ganz vorne mit dabei. Kölns größte Vermieterin bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das kölsche Traditionsfest ausgelassen zu feiern und mit neuen Elementen zu bereichern. Karneval und die GAG, beides gehört einfach zu Köln.

Achtklässler brachten Programm eigenständig auf die Bühne

Ganz neu war in diesem Jahr die GAG-Sitzung, die Premiere in Vingst feierte. Das besondere an diesem neuen Format: Schülerinnen und Schüler der Höhenberger Hauptschule Nürnberger Straße haben das Programm unter dem Motto „Einzigartig unartig“ nahezu eigenständig erarbeitet und auf die Bühne gebracht. Die Idee dazu entwickelte die GAG gemeinsam mit der RheinFlanke. Die gemeinnützige Initiative ist bereits seit einiger Zeit Kooperationspartner der GAG und organisierte beispielsweise die Fußballspiele bei den Jubiläums-Mieterfesten im vergangenen Jahr.

Jung, frisch und frech sollte das jecke Treiben auf der Bühne sein. Unter Anleitung von erfahrenen Schauspielern, Musikern und weiteren Künstlern studierten die Achtklässler Texte ein, erlernten Tänze, probten zum Teil erstmals an Instrumenten für die Begleitmusik, bastelten das Bühnenbild oder drehten kleine Filme, die als Einspieler ins Programm eingearbeitet wurden. Und das alles innerhalb einer Woche.

Fünferrat führte durch die abwechslungsreiche Show

Aufgeführt wurde die GAG-Sitzung zweimal in der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Vingst. Neugierig drängten sich Eltern, Freunde und jede Menge interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aula, als die Fanfare den Beginn der karnevalistischen Show ankündigte. Der „Fünferrat“, eine Gruppe aus fünf Jugendlichen, führte durch das abwechslungsreiche Programm. Das bot mit Sketchen über einen merkwürdigen Sprachunterricht im Integrationskurs, selbst gedrehten Filmen zu Meteoriteneinschlägen in Köln oder Tanzeinlagen jede Menge Abwechslung. Wer nicht auf der Bühne stehen wollte, hatte seine Aufgabe beim Bühnenbild oder bei der Technik. Auch die Kasse, die Einlasskontrolle oder die Beköstigung der Besucherinnen und Besucher übernahmen die Schülerinnen und Schüler.

Die Jugendlichen haben sehr viel auf die Beine gestellt. Es war erstaunlich, wie sie im Laufe der Woche immer sicherer wurden“, freute sich Georg Blokus über die Leistungen der Nachwuchsakteure. Blokus hatte zusammen mit Aischa-Lina Löbbert die Projektleitung vor Ort und arbeitete intensiv mit den Jugendlichen zusammen. Auch Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender der GAG, war mit dem Ergebnis zufrieden: „Hier kann man wieder einmal sehen, was junge Menschen alles bewegen können, wenn man ihnen Vertrauen und Unterstützung gibt.“

Jeckes Treiben der Kleinsten im Karnevalsmuseum

Spaß am Karneval vermittelte die GAG auch den Jüngsten. Bereits zum dritten Mal lud sie rund 200 Kinder aus Kindertagesstätten in ganz Köln ins Karnevalsmuseum ein, wo sich die Drei- bis Sechsjährigen ausgelassen vergnügten. Am Schminkstand ließen sie sich in Tiger, Löwen oder Schmetterlinge verwandeln und tobten anschließend durch den Saal. Ein Luftballonkünstler auf Stelzen sorgte für große Augen, während Jacko, das Karnevalsmaskottchen, sich nicht vor seinen kleinen Fans retten konnte: Alle wollten die knuffige Figur einmal berühren. Und beim Auftritt des Kinderdreigestirns klatschten alle begeistert Beifall.

Den großen Saal im Karnevalsmuseum stellte wieder das Festkomitee Kölner Karneval zur Verfügung. Vor zwei Jahren vereinbarten GAG und Festkomitee eine Kooperation, seitdem unterstützt Kölns größte Vermieterin das „Literarische Komitee – die Akademie“ als Hauptpartner bei der Förderung des karnevalistischen Nachwuchses. Im Gegenzug kann die GAG das Karnevalsmuseum für ihren Kinderkarneval nutzen. Und das jecke Treiben kommt bei den Pänz bestens an.

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